1.1 VAT-Polymerisation â SLA und DLP
Grundprinzip
Bei der VAT-Polymerisation (engl. vat photopolymerization, VPP) wird ein flĂŒssiges, lichtempfindliches Harz in einer Wanne (vat) schichtweise ausgehĂ€rtet. Je nach System erfolgt die Belichtung
- punktuell durch einen Laser â Stereolithografie (SLA)
- flĂ€chenweise durch einen Projektor â Digital Light Processing (DLP)
Der Druck erfolgt schichtweise auf einer Bauplattform. Jede neu aufgetragene Harzschicht wird gezielt polymerisiert, bis das Bauteil vollstĂ€ndig aufgebaut ist. Das Ergebnis ist ein sogenannter âGrĂŒnkörperâ â ein teilweise polymerisiertes Objekt, das anschlieĂend gereinigt und nachbelichtet werden muss, um seine endgĂŒltigen Eigenschaften zu erreichen (Rosentritt et al. 2024).
Den detaillierten Aufbau von SLA-, DLP- und LCD-Systemen â einschlieĂlich Lichtquellen, Belichtungseinheiten und Bauplattformmechanik â in Kapitel 1.2 âDruckeraufbau & Prozesssteuerungâ.
Materialien und Anwendungen
Als Ausgangsmaterial dienen aktuell hauptsÀchlich Photopolymere auf Acrylat-, Methacrylat- oder Urethanbasis. Sie decken ein breites Spektrum zahntechnischer und klinischer Indikationen ab (Gekle et al. 2024; Lankes et al. 2022):
- Modelle (Diagnostik, Aligner, Prothetik)
- Bohr-, Positionierungs- und Ăbertragungsschablonen
- Funktions- und Aufbissschienen
- Provisorien und permanente Kronen aus gefĂŒllten Harzen
- Basen fĂŒr herausnehmbaren Zahnersatz
Neue, hochgefĂŒllte Harze enthalten keramische FĂŒllstoffe und erreichen Festigkeiten, die fĂŒr den klinischen Langzeiteinsatz geeignet sind.
Eigenschaften, Indikationen und Workflow-Hinweise zu Modell-, Schienen-, Provisorien- und Prothesenharzen sind ausfĂŒhrlich beschrieben in Teil II â Kapitel 2 âWerkstoffe & Anwendungenâ.
Vorteile und Chancen
- Höchste Auflösung: Schichtdicken zwischen 25 und 100 ”m
- Glatte OberflĂ€chen und prĂ€zise Kanten â ideale Modelle
- Breites Indikationsspektrum vom Labor bis zur Praxis
- Geringer Materialverbrauch im Vergleich zum FrÀsen
- KompatibilitÀt mit digitalen Workflows (CAD/CAM)
- Schneller Bauprozess bei DLP, da ganze Schichten auf einmal belichtet werden (Gekle et al. 2024)
Grenzen und Risiken
- Pflicht-Postprocessing: Reinigung und Nachbelichtung bestimmen Festigkeit, HÀrte und BiokompatibilitÀt (Lankes et al. 2022).
- Chemische Reinigung: Isopropanol ist brennbar und gesundheitsbelastend. Wasserwaschbare Harze vereinfachen den Prozess, mĂŒssen jedoch nach örtlichen Vorschriften als Sonderabfall entsorgt werden (Lenzen 2024).
- Materialalterung: Licht, WĂ€rme und Feuchtigkeit verkĂŒrzen die Haltbarkeit der Harze. Lagerbedingungen gemÀà Herstellerangaben sind entscheidend.
Postprocessing
1. Reinigung
FĂŒr die Reinigung additiv gefertigter Objekte stehen zahlreiche Verfahren zur VerfĂŒgung, darunter Ultraschallreinigung, MagnetrĂŒhrer oder zentrifugale Systeme, jeweils mit unterschiedlicher Verweildauer. Die Reinigung mittels Ultraschall oder MagnetrĂŒhrer wird hĂ€ufig zweistufig empfohlen: ZunĂ€chst erfolgt eine Vorreinigung in einem ersten Bad, gefolgt von einer Endreinigung in einem frischen, neuen Bad.
Einige Hersteller â insbesondere im Chairside-Bereich â verzichten bewusst auf spezielle ReinigungsgerĂ€te und empfehlen stattdessen eine konventionelle manuelle Reinigung, etwa mit Pinsel oder SprĂŒhflasche. Andere AnsĂ€tze sehen vor, die gedruckten Objekte nach der Reinigung vorsichtig mit Zellstoff abzutupfen, um ĂŒberschĂŒssige ReinigungsflĂŒssigkeit zu entfernen. Zudem stehen mittlerweile unterschiedliche Reinigungslösungen zur VerfĂŒgung, darunter verschiedene kurz- oder langkettige Alkohole sowie wasserbasierte Lösungen, die der Entfernung nicht polymerisierter Harzreste dienen.
Studien zeigen, dass die Wahl des Reinigungsmediums einen Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften haben kann. So weisen Ethanol und EASY 3D Cleaner teilweise geringere Biegefestigkeiten auf als andere Reinigungsverfahren, etwa Isopropanol oder Yellow Magic 7 (Lambart et al. 2022). Gleichzeitig zeigte sich, dass Isopropanol wiederum geringere Festigkeiten erzielt als die Reinigung mittels Zentrifuge oder mit langkettigen Alkoholen (Lankes et al. 2022). In weiteren Untersuchungen fĂŒhrten unterschiedliche Reinigungsverfahren zwar nicht zu signifikanten Unterschieden in der OberflĂ€chenrauheit, beeinflussten jedoch die mechanische Festigkeit sowie die Umsetzungsrate der Polymerisation (Lambart et al. 2022; Nam et al. 2024). Dabei erzielten automatisierte Reinigungssysteme in der Regel die besten Ergebnisse (Ibisevic et al. 2026).
2. Nachpolymerisation
Auch bei der Nachpolymerisation sind zahlreiche Systeme im Einsatz, darunter UV-Licht-, Halogen-, LED-, Xenon- und Blitzlichtsysteme, jeweils mit oder ohne Heizfunktion sowie mit oder ohne SchutzgasatmosphÀre (Perea-Lowery et al. 2021; Reymus & Stawarczyk 2021; Ibisevic et al. 2026).
Eine höhere Polymerisationstemperatur sowie eine verlĂ€ngerte Polymerisationszeit fĂŒhren zu einer Erhöhung von Festigkeit, Bruchlast und OberflĂ€chenhĂ€rte des Kunststoffs und gehen gleichzeitig mit einer Reduktion der ZytotoxizitĂ€t einher (Bayarsaikhan et al. 2021; Dantagnan et al. 2023; Kul et al. 2025). Bereits eine VerlĂ€ngerung der Postpolymerisationszeit auf 10 Minuten kann zu einer Steigerung der Festigkeit, OberflĂ€chenhĂ€rte und Umsetzungsrate fĂŒhren (Jo et al. 2022), kann jedoch zugleich GelbverfĂ€rbungen (Dantagnan et al. 2023) sowie eine Verschlechterung der Formtreue der Objekte verursachen (Katheng et al. 2023).
GrundsĂ€tzlich sind LichtintensitĂ€t, Belichtungsdauer, Dosis und WellenlĂ€nge entscheidend fĂŒr eine korrekte Nachpolymerisation und mĂŒssen sowohl auf das jeweilige Harz und dessen Initiatorsystem als auch auf die zuvor verwendeten Druckparameter abgestimmt sein (Chang et al. 2024; Kim et al. 2024; Siqueira et al. 2024; Santis et al. 2025). Eine höhere LichtintensitĂ€t der NachhĂ€rtungsquelle erhöht die mechanischen Eigenschaften der gedruckten Objekte (Reymus et al. 2019; Reymus & Stawarczyk 2021).
Zudem wurde gezeigt, dass auch die Art des eingesetzten NachpolymerisationsgerĂ€ts einen wesentlichen Einfluss hat (Li et al. 2021; Wada et al. 2022; Wada et al. 2023a; Wada et al. 2023b; Haugli et al. 2023; Wan et al. 2024; Rizzante et al. 2025). Insbesondere UV- und LED-Systeme beeinflussen Biegefestigkeit, OberflĂ€chenhĂ€rte und ZytotoxizitĂ€t positiv, was vermutlich auf die höhere Energieeinwirkung zurĂŒckzufĂŒhren ist (Ibisevic et al. 2026).
Auch die AtmosphĂ€re, unter der die Nachpolymerisation erfolgt, ist entscheidend. In sauerstoffreduzierten Umgebungen werden in Bezug auf Mechanik und BiokompatibilitĂ€t die besten Ergebnisse erzielt (Lee et al. 2022; Lim et al. 2022), wĂ€hrend bei LuftatmosphĂ€re die ungĂŒnstigsten Resultate beobachtet wurden (Kul et al. 2025). Ein zusĂ€tzlicher Druck wĂ€hrend der Herstellung kann die Umsetzungsrate ebenfalls positiv beeinflussen (Hoffmann et al. 2025; Wu et al. 2025).
Eine mikrowellenbasierte Nachpolymerisation ist hingegen aufgrund der damit verbundenen DimensionsverĂ€nderungen der Objekte nicht empfehlenswert (Silva et al. 2023). Zudem zeigte eine weitere Studie, dass die Nachpolymerisation ĂŒberwiegend eine oberflĂ€chliche Wirkung entfaltet: In Tiefen von mehr als 2 mm verĂ€ndern sich die Materialeigenschaften durch zusĂ€tzliche Nachpolymerisation nicht mehr signifikant (Gekle et al. 2025).
Weitere Untersuchungen zeigen, dass sowohl das Reinigungsprotokoll als auch der Polymerisationstyp die zyklische ErmĂŒdungsgrenze beeinflussen (Wulff et al. 2021; Wulff et al. 2022; Wulff et al. 2024a; Wulff et al. 2024b), wobei eine LED-NachhĂ€rtung tendenziell bessere Ergebnisse als Xenonlicht erzielte (Wulff et al. 2024a). Zudem erwies sich die automatisierte Reinigung in Kombination mit LED-NachhĂ€rtung als Variante mit den geringsten zytotoxischen Effekten (Wulff et al. 2022). Die Reinigungs- und NachhĂ€rtemethode hatten jedoch keinen Einfluss auf VerschleiĂ oder Wasseraufnahme, was darauf hindeutet, dass diese Parameter material- und nicht prozessabhĂ€ngig sind (Wulff et al. 2024a). SchlieĂlich zeigt sich, dass auch der zeitliche Abstand zwischen Reinigung und Nachpolymerisation â insbesondere ab etwa 6 Stunden â einen Einfluss auf die QualitĂ€t der gedruckten Objekte haben kann (Choi et al. 2025).
3. OberflÀchenfinish
Polieren und Lackieren verbessern Rauheit und VerschleiĂ. Lacke (z. B. OPTIGLAZE color, VITA AKZENT LC) erhöhen die AbrasionsbestĂ€ndigkeit und FarbstabilitĂ€t (Lask et al. 2024; Lask et al. 2025). Politur mit ZiegenhaarbĂŒrstchen liefert die beste Balance aus GlĂ€tte und Festigkeit.
Eine detaillierte Beschreibung der Belichtungsarten, Prozessparameter und Systemunterschiede (SLA, DLP, LCD, LCM) in Teil II â Kapitel 1: Technologien & Systeme der VAT-Polymerisation.
Keramische Anwendungen der VAT-Polymerisation
Die VAT-Polymerisation eignet sich nicht nur fĂŒr Photopolymere, sondern auch fĂŒr keramisch gefĂŒllte Harze. Hier werden feine Keramikpartikel (z. B. SiOâ, ZrOâ, AlâOâ) in eine lichtreaktive Matrix mit zahlreichen Additiven dispergiert.
Nach dem Druck entsteht ein âGrĂŒnkörperâ, der anschlieĂend chemisch und/oder thermisch entbindert wird (Additive werden entfernt). Man spricht dann von einem âWeiĂlingâ. Erst nach einer zusĂ€tzlichen thermischen Behandlung (kristallisieren/sintern) bekommt das gedruckte Objekt die Endeigenschaften und darf als Restauration eingesetzt werden. Das organische Harz brennt ab, die Keramikpartikel verdichten sich zu einem dichten Bauteil (Hoffmann et al. 2025).
- Forschungslage: Die VAT-Polymerisation ist das am intensivsten beforschte AM-Verfahren fĂŒr dentale Keramiken (Walukouw et al. 2025).
- Mechanische Eigenschaften: Feldspatkeramiken zeigen nach dem Sintern > 99 % relative Dichte und Festigkeiten auf CAD/CAM-Niveau (Hoffmann et al. 2025).
- Zirkonoxid-Anwendungen: Hohe DimensionsstabilitÀt und BruchzÀhigkeit nach dem Brennen (Walukouw et al. 2025).
- Prozessinnovation: Das âUltrafast Thermal Debindingâ (UFTD) verkĂŒrzt die Binderentfernung auf unter 30 Minuten bei vergleichbarer QualitĂ€t (Mosadegh et al. 2025).
Die VAT-Polymerisation bei Keramiken findet zur Zeit klinisch keine Anwendung.
Der vollstĂ€ndige Workflow fĂŒr keramische VAT-Verfahren â von der Entbinderung ĂŒber das Sintern bis zur CAD-Kompensation â ist in Teil II â Kapitel 3: Werkstoffe & Anwendungen â Keramiken beschrieben.
Mechanische und Àsthetische Aspekte
- OberflÀchenrauheit: Polierte oder lackierte Harzobjekte (< 0,2 ”m) zeigen geringere Plaqueanlagerung.
- FarbstabilitÀt: Lackierte Objekte verfÀrben sich am wenigsten nach Lagerung in Rotwein oder Kurkuma (Lask et al. 2025).
- Die gedruckten Objekte weisen im Moment noch geringere Festigkeitswerte als die gefrÀsten auf (Hoffmann et al. 2025).
- Die gedruckten Objekte zeigen in Kombination mit Wasser eine Abnahme der Festigkeit (Hoffmann et al. 2025).
- Es gibt signifikante Unterschiede zwischen den Harzen in AbhÀngigkeit von dem Herstellungsprozess (Hoffmann et al. 2025).
- AdhĂ€sive Befestigung bei definitiven Restaurationen: Air-Abrasion mit AlâOâ in Kombination mit MDP-haltigen AdhĂ€sivsystemen (Lankes et al. 2022).
KurzĂŒberblick
| Potenzial | Herausforderungen |
|---|---|
| â PrĂ€zision und Detailtreue | â ïž Reinigung und NachhĂ€rtung zeitaufwendig |
| â Glatte OberflĂ€chen, hohe Ăsthetik | â ïž Restmonomere bei unzureichender Belichtung |
| â Breites Materialspektrum (inkl. Keramik) | â ïž Lösungsmittelreinigung â Arbeitsschutz und Entsorgung |
| â Schnelle DLP-Baugeschwindigkeit | â ïž Materialalterung und Lagerung kritisch |
Werkstoffwissen kompakt: Eigenschaften, Zulassungsstatus und Indikationen der gĂ€ngigen VAT-Harze findest du zusammengefasst in Teil VII â TabellenĂŒbersichten / Guides: Polymere im 3D-Druck.
Literaturverzeichnis
- Bayarsaikhan E, Lim JH, Shin SH, Park KH, Park YB, Lee JH, Kim JE. Effects of postcuring temperature on the mechanical properties and biocompatibility of three-dimensional printed dental resin material. Polymers (Basel) 2021;13(8):1180.
- Chang J, Choi Y, Moon W, Chung SH. Impact of postpolymerization devices and locations on the color, translucency, and mechanical properties of 3D printed interim resin materials. J Prosthet Dent 2024;132:636â643.
- Choi Y, Comeau P, Lim BS, Manso AP, Chung SH. Effects of delayed postpolymerization on physical, chemical, and biological properties of a 3D printing interim resin. Dent Mater 2025. S0109-5641(25)00792-4. online ahead of print.
- Dantagnan CA, Francois P, Le Goff S, Attal JP, Dursun E. Degree of conversion of 3D printing resins used for splints and orthodontic appliances under different postpolymerization conditions. Clin Oral Investig 2023;27:2935â2942.
- Gekle S, Mayinger F, Kraitmair U, Reymus M, Hoffmann M, Stawarczyk B. Impact of different post-polymerization protocols on the material properties of three printed dental resins. J Mech Behav Biomed Mater 2025;172:107164.
- Gekle S, Stawarczyk B, Reymus M, Mayinger F. 3D-druckbare Materialien fĂŒr die Herstellung von festsitzendem Zahnersatz. Jahrbuch Digitale Dentale Technologien 2024;25:54â60.
- Haugli KH, Alkarra D, Samuelsen JT. Digital manufacturing techniques and the in vitro biocompatibility of acrylic-based occlusal device materials. Clin Oral Investig 2024;28:312.
- Hoffmann M, Coldea A, Stawarczyk B. Mechanical properties of novel 3D-printed restorative materials for definitive dental applications. Materials 2025;18(20):4662.
- Hoffmann M, Schubert NH, GĂŒnster J, Stawarczyk B, Zocca A. Additive manufacturing of glass-ceramic dental restorations by layerwise slurry deposition (LSD-print). J Eur Cer Soc 2025;45:117235.
- Ibisevic C, Stawarczyk B, Reymus M, Meinen J, Schmeiser F. Ohne Nachbearbeitung kein Erfolg â Post-Processing als kritischer Schritt bei der VAT-Photopolymerisation. Quintessenz Zahntech 2026;52(2):xxx-xxx.
- Jo YH, Lee WJ, Lee JH, Yoon HI. Antifungal activity, mechanical properties, and accuracy of three-dimensionally printed denture base with microencapsulated phytochemicals on varying postpolymerization time. BMC Oral Health 2022;22:611.
- Katheng A, Kanazawa M, Iwaki M, Arakida T, Hada T, Minakuchi S. Evaluation of trueness and precision of stereolithography-fabricated photopolymer-resin dentures under different postpolymerization conditions: An in vitro study. J Prosthet Dent 2022;128:514â520.
- Kim JH, Kwon JS, Park JM, Lo Russo L, Shim JS. Effects of postpolymerization conditions on the physical properties, cytotoxicity, and dimensional accuracy of a 3D printed dental restorative material. J Prosthet Dent 2024;132:241â250.
- Kul E, Ostovar S, Kahraman S, Yanikoglu N, Yesildal F. The effect of post-polymerization methods and varying thicknesses on colour stability and flexural strength of denture base polymers produced with stereolithography (SLA) technique. BMC Oral Health 2025;25:488.
- Lambart AL, Xepapadeas AB, Koos B, Li P, Spintzyk S. Rinsing postprocessing procedure of a 3D-printed orthodontic appliance material: Impact of alternative post-rinsing solutions on the roughness, flexural strength and cytotoxicity. Dent Mater 2022;38:1344â1353.
- Lankes V, Reymus M, Liebermann A, Stawarczyk B. Additive Fertigung harzbasierter Langzeitprovisorien â Einfluss des Postprocessings und Tipps zur adhĂ€siven Befestigung. Quintessenz Zahntech 2022;48(3):234â240.
- Lask M, Mayinger F, Reymus M, Meinen J, Stawarczyk B. Impact of glazing, coating, and polishing on the color stability and surface properties of a 3D printed resin and two veneering composite resins. J Esthet Restor Dent 2025;37(7):1814â1824.
- Lask M, Stawarczyk B, Reymus M, Meinen J, Mayinger F. Impact of varnishing, coating, and polishing on the chemical and mechanical properties of a 3D-printed resin and two veneering composites. J Prosthet Dent 2024;132(2):466e1â466.e9.
- Lee SY, Lim JH, Kim D, Lee DH, Kim SG, Kim JE. Evaluation of the color stability of 3D printed resin according to the oxygen inhibition effect and temperature difference in the post-polymerization process. J Mech Behav Biomed Mater 2022;136:105537.
- Li P, Lambart AL, Stawarczyk B, Reymus M, Spintzyk S. Postpolymerization of a 3D-printed denture base polymer: Impact of post-curing methods on surface characteristics, flexural strength, and cytotoxicity. J Dent 2021;115:103856.
- Lim JH, Lee SY, Gu H, Jin G, Kim JE. Evaluating oxygen shielding effect using glycerin or vacuum with varying temperature on 3D printed photopolymer in post-polymerization. J Mech Behav Biomed Mater 2022;130:105170.
- Mosadegh M, Khakzad M, Sepasi Z, Nandigama K, Kumar G, Minary-Jolandan M. Single-step thermal debinding for ceramics vat photopolymerization in less than 30 minutes. Ceramics Inter 2025;51(21):34846â34857.
- Nam OH, Chung SY, Hyun HK, Ye JR, Jeong Y, Oh SE, Chae YK, Lee H. Influence of postprinting cleaning methods on the cleaning efficiency and surface and mechanical properties of three-dimensionally printed resins. J Prosthet Dent 2024;132(4):838e1â838e9.
- Perea-Lowery L, Gibreel M, Vallittu PK, Lassila L. Evaluation of the mechanical properties and degree of conversion of 3D printed splint material. J Mech Behav Biomed Mater 2021;115:104254.
- Reymus M, Lumkemann N, Stawarczyk B. 3D-printed material for temporary restorations: impact of print layer thickness and post-curing method on degree of conversion. Int J Comput Dent 2019;22:231â237.
- Reymus M, Stawarczyk B. In vitro study on the influence of postpolymerization and aging on the Martens parameters of 3D-printed occlusal devices. J Prosthet Dent 2021;125(5):817â823.
- Rizzante FAP, Azzer M, Moghaddam NG, Watson T, Moura GF, Furuse AY. Influence of polymerization protocols on the physical and mechanical properties of a 3D printed resin. J Prosthet Dent 2025;133(4):1091e1â1091e6.
- Santis LR, Fernandes LS, Vasques MT, Zambrana NRM, Viana IEL, Forlin TS, Saavedra GSF, Francci CE. Aging and post-polymerization effects on conversion degree and properties of additive splint materials. Braz Oral Res 2025;39:e017.
- Silva NR, Moreira FGG, Cabral ABC, Bottino MA, Marinho RMM, Souza ROA. Influence of the postpolymerization type and time on the flexural strength and dimensional stability of 3D printed interim resins. J Prosthet Dent 2023;130(5):796e1â796e8.
- Siqueira J, Rodriguez RMM, Campos TMB, Ramos NC, Bottino MA, Tribst JPM. Characterization of microstructure, optical properties, and mechanical behavior of a temporary 3D printing resin: Impact of post-curing time. Materials (Basel) 2024;17:1496.
- Wada J, Wada K, Garoushi S, Shinya A, Wakabayashi N, Iwamoto T, Vallittu PK, Lassila L. Effect of 3D printing system and post-curing atmosphere on micro- and nano-wear of additive-manufactured occlusal splint materials. J Mech Behav Biomed Mater 2023;142:105799.
- Wada J, Wada K, Gibreel M, Wakabayashi N, Iwamoto T, Vallittu PK, Lassila L. Effect of nitrogen gas post-curing and printer type on the mechanical properties of 3D-printed hard occlusal splint material. Polymers (Basel) 2022;14(19):3971.
- Wada J, Wada K, Gibreel M, Wakabayashi N, Iwamoto T, Vallittu PK, Lassila L. Effect of surface polishing on physical properties of an occlusal splint material for additive manufacturing under protection gas post-curing condition. Polymers (Basel) 2023;15(3):625.
- Walukouw F, Meinen J, Coldea A, Hoffmann M, Kieschnick A, Stawarczyk B. 3D-Druck von Keramik â Ăberblick aktueller Technologien. Jahrbuch Digitale Dentale Technologien 2025;26:66â67.
- Wan Q, Lee JH, Daher R, Karasan D, Myagmar G, Sailer I. Wear resistance of additively manufactured resin with different printing parameters and postpolymerization conditions. Int J Prosthodont 2024;37:55â62.
- Wu S, Komagamine Y, Hada T, Qi K, Pongprueksa P, Kanazawa M. Effects of high temperature with pressure polymerization on the physical and mechanical properties and dimensional changes of 3D-printed denture teeth resin. BMC Oral Health 2025;25:1580.
- Wulff J, Merle CL, Hahnel S, Rosentritt M. Wear behavior and water sorption of additively manufactured resin-based splint materials. Materials (Basel) 2024;17(23):5880.
- Wulff J, Rauch A, Schmidt MB, Rosentritt M. Biaxial flexural strength of printed splint materials. Materials (Basel) 2024;17(5):1112.
- Wulff J, Schmid A, Huber C, Rosentritt M. Dynamic fatigue of 3D-printed splint materials. J Mech Behav Biomed Mater 2021;124:104885.
- Wulff J, Schweikl H, Rosentritt M. Cytotoxicity of printed resin-based splint materials. J Dent 2022;120:104097.